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Medieninformation vom 24. August 2000
Den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fördern
Die Publikation "Partner & Projekte" stellt Forschungsprojekte
und -ergebnisse vor und vermittelt Ansprechpartner zu wissenschaftlichen
Fragen
Wussten Sie, dass das für Magengeschwüre verantwortliche
Bakterium Helicobacter pylori es schafft, im Gegensatz zu allen
anderen Bakterien, das unwirtliche Milieu des Magens zu überleben,
indem es schnell in den sicheren Magenschleim vordringt? Wissenschaftler
der Ruhr-Universität Bochum beobachten die wichtigen Minuten
nach dem Eindringen des Bakteriums in den Magen, um so Strategien
zur Therapie und zur Prophylaxe zu entwickeln. Oder war Ihnen bekannt,
dass die meisten Brandenburger in ihrem Alltag eine stark berlinisch
geprägte Umgangssprache sprechen? Vor allem junge Menschen
neigen zum Berlinern. Plattdeutsch dagegen sprechen fast nur noch
ältere Menschen auf dem Land. Dies fand ein Wissenschaftler
der Universität Potsdam durch eine Befragung von mehr als 1.000
Brandenburgern heraus. Davon berichten nur zwei Projekte, die Sie
in der dritten Ausgabe des Newsletters "Partner & Projekte"
nachlesen können.
Der Newsletter, der erstmalig 1997 herausgegeben wurde, beschreibt
die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Projekte deutscher Hochschulen
allgemeinverständlich und nennt im Anschluss Ansprechpartner
mit Telefon- und Faxnummer und wenn vorhanden auch mit E-Mail-Adresse.
Die Themenvielfalt des Newsletter reicht von "Ein Kühlgerät
ohne teure Kühlmittel" über "Stressreaktion in der
Frühphase der HIV-Infektion" bis hin zu "Mit Phantomas auf
Verbrecherjagd". Die praktische Anwendbarkeit der vorgestellten
Forschungsprojekte beweisen, dass der Newsletter nicht nur wertvolle
Anregungen für Wirtschaftsunternehmen und Journalisten bietet,
sondern auch zur Popularisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse
beitragen kann, da er auch die breite Öffentlichkeit anspricht.
Herausgeber des Newsletters ist der Verein PRO Wissenschaft e.
V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Dialog zwischen Wissenschaft
und Öffentlichkeit zu verstärken. Er möchte die Forschung
transparent machen und damit zur besseren Akzeptanz der Wissenschaft
in der Öffentlichkeit beitragen. 1993 zunächst unter dem
Namen Pro Hochschul-PR als Gemeinschaftsinitiative deutscher Hochschulen
gegründet, hat der Verein nach sechsjähriger Arbeit seinen
Aufgabenkreis erweitert. Er engagiert sich im Bereich der Public
Relations für die gesamte Wissenschaft, nicht mehr ausschließlich
für die Hochschulen. Der neue Name PRO Wissenschaft e. V. trägt
dieser Änderung Rechnung.
Die Forschungsprojekte sind im World Wide Web unter der Adresse
http://www.prowissenschaft.de
abrufbar. Darüber hinaus finden Sie dort weitere Informationen
zum Verein und dessen Aktivitäten und Angeboten. Die neueste
Auflage des Newsletters ist zur Zeit in Arbeit und wird voraussichtlich
ab Ende September dieses Jahres im World Wide Web unter derselben
Adresse zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Dr. Kristina Zerges, Vorstandsvorsitzende
des Vereins PRO Wissenschaft e. V. und Leiterin des Presse- und Informationsreferats
der TU Berlin, Tel.: 030/314-22919, Fax: 030/314-23909, E-Mail: pressestelle@tu-berlin.de
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